Vaterschaftstest Tipps und Ratgeber
Der Vaterschaftstest
Die moderne Medizin ermöglicht ein immer genaueres und ein immer aussagekräftigeres Ergebnis bei einem Vaterschaftstest.
Da die Zahl der Männer, die an der Vaterschaft zum eigenen Kind zweifeln, in den letzten Jahren immer mehr zugenommen hat, mussten auch die Ergebnisse
genauer werden. Zwar wird ein Vaterschaftstest immer noch nicht 100 Prozent sagen können, ob ein Mann der Vater ist oder nicht, aber wenigstens
kann man sich auf das Ergebnis, das dabei herauskommt verlassen. Bei sehr vielen Männern nagt diese Ungewissheit vor allem am Selbstbewusstsein und
kann sogar zu Depressionen führen. Ein Vaterschaftstest kann da die Lösung sein. In den meisten Fällen will der Mann ja auch nicht einfach so
seine Frau fragen. Erstens könnte dies zu großen Missverständnissen führen und diese dann zu einer Trennung und zweitens kann man sich auch nicht sicher
sein, ob sie denn nun die Wahrheit sagt. Das ist der Grund, weshalb immer mehr Männer auf den heimlichen Vaterschaftstest zurückgreifen.
Heutzutage geht das alles ganz einfach, indem man zum Beispiel die DNA des Vaters und die des Kindes miteinander vergleicht. Seit dem Jahre 2003
hat sich in vielen Laboren die Methode der 15+1 Marker durchgesetzt. Es handelt sich dabei um Erbmerkmale, die verglichen werden. Je mehr Marker
man dazu benutzt, umso sicherer ist auch das Ergebnis des Vaterschaftstestes. Die 15 ersten Marker dienen der Untersuchung an sich und der 16.
zur Bestimmung des Geschlechts. Dieser Vaterschaftstest erreicht eine Wahrscheinlichkeit von 99,9% für die Vater-Kind Abstammung, wobei ein Test
mit 25 Markern eine Wahrscheinlichkeit von 99,99999% erreichen kann. Für diesen Vaterschaftstest notwendige DNA kann man z.B.
von Haaren, Speichel, Hautzellen, Zahnbürsten, Kaugummis, Taschentüchern, Schnullern oder anderen zellhaltigen Materialien gewinnen.
Bei den Haarproben sollte man allerdings etwas aufpassen, da nur die Haarwurzeln die Zellen enthalten, mit deren Hilfe man beim Vaterschaftstest
analytisch vorgehen und alles genau untersuchen kann. Dabei wird das Kind natürlich auf gar keinen Fall verletzt. Anmerkung:
Wenn man sich als Mann einen heimlichen Vaterschaftstest machen lässt und es sich herausstellen sollte, dass man wirklich nicht der Vater ist
und eine Vaterschaftsanfechtungsklage einreichen möchte, so sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man diese Klage nicht auf diesen
Vaterschaftstest stützen kann. Es ist zwar nicht strafbar solch einen Vaterschaftstest zu machen, aber erlaubt ist es auch nicht. Dieser
Vaterschaftstest zählt also vor Gericht nicht...
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