Plastische Chirurgie - Laserbehandlung Augenlaser Augenkorrektur

Für viele von uns ist es ganz normal das Bild im Fernsehen scharf zu sehen oder morgens die Uhrzeit am Wecker ohne probleme und
ohne Brille abzulesen.
Menschen mit Sehfehlern hingegen benötigen eine Sehhilfe bevor sie zur Tagesordnung übergehen können.
Bei der Laserbehandlung kann man durch einen Eingriff den Sehfehler auf dem schwachsichtigen Auge ausgleichen.
Jedoch kann man nicht erwarten, die Sehfähigkeit gegenüber Brille/Kontaktlinse zu verbessern. Grundsätzlich kann nur das
Sehvermögen erreicht werden, was über die Sehbahn an das Sehzentrum im Gehirn weiter geleitet wird.
Behandlungsablauf - Augenlaserung
Vor der Behandlung (1.Tag)
Am Vortag findet die Beratung und Voruntersuchung statt. Die meisten Patienten sind für eine
Laserkorrektur geeignet. Ob eine Laserkorrektur für Sie in Frage kommt, wird in einem ausführlichen Beratungsgespräch und einer
umfangreichen Voruntersuchung abgeklärt. Hierbei beantwortet Ihr Arzt alle Fragen zum Verfahren und zum genauen Ablauf der Behandlung.
Die Behandlung (2.Tag)
Frauen dürfen keine Lidschminke und auch keine Wimpernschminke tragen. Sie erhalten betäubende Augentropfen und auf Wunsch wird Ihnen auch
ein leichtes Beruhigungsmittel vor der Operation abgegeben.
Nach der Kontrolle aller Laser-Einstellungen beginnt der Arzt mit der Behandlung.
Sie liegen auf einer speziellen Behandlungsliege und ein Lidhalter sorgt dafür, dass Ihr Augenlid während der Behandlung geöffnet bleibt.
Für die Dauer der Laserbehandlung schauen Sie auf ein blinkendes Licht.
Die Behandlung dauert nur wenige Minuten und gleich nach dem
operativen Eingriff werden Sie mit Augentropfen versorgt. Für die Nacht bekommen Sie zum Schutz eine Augenabdeckung. Den Rest des Tages
werden Sie entspannt verbringen und die Anweisungen Ihres Arztes befolgen.
Nach der Behandlung (3.Tag)
Am Tag nach der Behandlung kommen Sie zu einer Nachuntersuchung, bei welcher das Behandlungsergebnis nochmals überprüft wird. Es entsteht
keine längere Arbeitsunfähigkeit, schon nach den ersten Tagen können Sie übliche Tätigkeiten wieder aufnehmen.
Besonders wichtig sind
die postoperativen Kontrollen nach 2. Wochen, einem Monat und später nach 3, 6, 9 und 12 Monaten, da nur dadurch die etwaige Komplikationen
rechtzeitig behandelt und vermieden werden können. Diese Nachkontrollen können nach Absprache auch bei Ihrem Augenarzt erfolgen.
Wellenfrontanalyse (Voruntersuchung)
Bei der Voruntersuchung kommt die so genannte korneale Wellenfrontanalyse zur Anwendung! Diese spezielle Form der refraktiven
Laserbehandlung nennt man wellenfrontgeführte IntraLasik bzw. Lasik, Lasek oder PRK.
Die Sphäre und der Zylinder sind als optische Fehler bekannt und können mittels Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden.
Die korneale Wellenfront liefert eine Mehrzahl an Informationen über die Abbildungsfehler, welche das Sehvermögen des Patienten negativ
beeinflussen.
Sie beschreibt die Art und Größe aller an der vorderen Hornhautoberfläche vorhandenen Fehler. Durch diese
Informationen wird ein individueller Abtrag an der Hornhaut möglich, welcher die Sehqualität nach dem Eingriff für den Patienten
steigert. Diese spezielle Form der Laserbehandlung nennt man wellenfrontgeführte Lasik.
Die Durchführung beider Methoden liefert die Möglichkeit, Abbildungsfehler (Aberrationen) der Hornhaut mit denen des Gesamtauges
zu vergleichen.
Zur besseren präoperativen Planung werden die Informationen der vorderen Hornhaut durch das Topografiesystem und
die totale (okulare) Wellenfront durch das ORK-Aberrometer erfasst und ausgewertet.
Die Vorteile der kornealen Wellenfrontanalyse gegenüber der Wellenfronterfassung des gesamten Auges sind, dass sie
unabhängig vom Pupillendurchmesser ist und die Entfernungsanpassung der Augenlinse unberücksichtigt bleibt.
Die Daten der Voruntersuchung werden in die Software des Excimer-Lasers eingespielt, auf dieser Basis kalkuliert die integrierte
Software ein Korrektur-schema und erstellt ein individuelles Ablationsprofil, welches den optimalen Betrag des zu entfernenden
Hornhautgewebes an jedem Punkt der Hornhaut definiert, bevor es an den Excimer-Laser übertragen wird.
Lasik Verfahren (Behandlungsmethode)
Das Lasik-Verfahren wurde als Idee eines griechischen Augenchirurgen in die Praxis der Augenärzte übernommen.
Im Laufe dieses
sicheren und schmerzloses Verfahrens, welches nur einige Minuten dauert, wird die Laserbehandlung im "unempfindlichen" Innenteil
der Hornhaut durchgeführt und die Refraktion auf einen Idealwert eingestellt.
Bei der Lasik Methode wird im ersten Schritt die Hornhaut mit einem Präzision-messer, dem so genannten Mikrokeratom (Hornhauthobel),
oberflächlich ganz dünn eingeschnitten. Der dadurch entstandene Hornhautdeckel wird dann zur Seite geklappt.
Die Hornhautabtragung
erfolgt mittels Excimer-Laserstrahl im zweiten Schritt. Danach wird der Hornhautdeckel wieder in seine ursprüngliche Position
zurückgeklappt.
Der Lappen wird schnell und fast schmerzlos reponiert. Da sich kein neues Epithel entwickelt, lassen sich die Ergebnisse - zur besonderen
Freude der Patienten - schon am Tag des Eingriffs sehen.
Die Lasik Behandlung dauert nur wenige Minuten und erfolgt ambulant.
Intralasik Verfahren (Behandlungsmethode)
Die Intralasik (Femto-Lasik), auch Laser-Lasik genannt, ist das modernste Verfahren in der Augenlaserbehandlung von Kurzsichtigkeit,
Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung.
Bei dem Laser, ganz ohne Messer, kommt neben dem Excimer-Laser ein so genannter Femtosekunden-Laser zur Präparation
des Hornhautdeckels (Flap) zum Einsatz.
Im ersten Schritt ersetzt der Femtosekunden-Laser, das bei den herkömmlichen
Lasik-Verfahren mechanische Keratom (Hornhauthobel) und macht es damit erstmals möglich, eine Behandlung komplett ohne den
Einsatz mechanischer Geräte durchzuführen. Deshalb die Begriffe: Laser-Lasik, Femto-Lasik oder Intra-Lasik.
Im Gegensatz zu anderen Methoden der Augenkorrektur werden bei den Laser-Lasik, Femto-Lasik oder Intra-Lasik Verfahren keine mechanischen
Geräte, wie ein Skalpell oder ein Messer verwendet. Das Skalpell zur Präparation des Hornhautdeckels wird ersetzt durch einen computergesteuerten
Laser.
Die bewährte Lasik Augenlaser-Methode wird dadurch noch sicherer, die Korrekturen werden ohne mechanischen Schnitt durchgeführt.
Die nur selten auftretenden Komplikationen bei dem Lasik Verfahren waren schnittbedingt und für den Patienten mit geringfügigen
Nachbehandlungen verbunden. Dies lässt sich jetzt mit der Femto Lasik bereits im Vorfeld vermeiden.
Nun können auch Kurzsichtige sowie
auch Weitsichtige mit sehr dünner Hornhaut behandelt werden, denen man bisher von dem Eingriff abgeraten hat.
Wie bei dem herkömmlichen Lasik Verfahren wird im zweiten Schritt je nach Fehlsichtigkeit mit dem Excimer-Laser Hornhautgewebe abgetragen.
Im Anschluss daran wird der Hornhaut-Flap wieder zurückgeklappt.
Der Ecximer-Laser ist ein Kaltlichtlaser, der berührungsfrei durch
Verdampfung winzige Teile der Hornhaut abträgt. Dadurch wird die Brechkraft der Hornhaut verändert und eine Fehlsichtigkeit korrigiert.
Auch die IntraLasik Behandlung dauert nur wenige Minuten und erfolgt ambulant.
Vorteile des Intralasik Verfahren (Femtolasik) im Überblick:
Durch den Einsatz des Femtosekunden-Lasers wird das Lasik Verfahren noch sicherer. Seit der Entwicklung des Lasers im Jahr 2001 wurden
über 600.000 Intra-Lasik-Behandlungen durchgeführt - keine davon mit schwerwiegenden Komplikationen.
Keine schnittbedingten Komplikationen, da mit dem computergesteuerten und überwachten Femtosekunden-Laser schnittbedingte
Komplikationen wie "button-hole" und inkomplette oder abgetrennte Flaps vermieden werden.
Mit der Femto-LASIK kann neben der Flapdicke auch der Flapdurchmesser für jeden Patienten individuell und präzise eingestellt werden.
Im Vergleich zum konventionellen Mikrokeratom betragen die Abweichungen zur vorgesehenen Flapdicke nur noch 10µm statt 30µm.
Es werden deutlich weniger zu dünne oder zu dicke Hornhautlamellen geschnitten. Darüber hinaus kann die Lokalisation des Scharniers
einfach adaptiert und z.B. einer bestehenden Hornhautverkrümmung angepasst werden.
Die Verringerung induzierter Astigmatismen sowie ein geringeres Infektionsrisiko, da kein Kontakt zur Hornhaut und ein verringertes
Risiko von Epitheleinwuchs ist ebenso zu erwähnen.
Augenlaser - Allgemeine Hinweise
Nehmen Sie zur Augenlaserung eine Sonnenbrille mit. Das tragen dieser Sonnenbrille wird nach dem operativen Eingriff, aufgrund einer
Empfindlichkeit der Augen direkt nach dem Eingriff am Auge, als sehr angenehm empfunden.
Nach der Augenlaser Operation halten Sie Ihre
Augen für ca. vier Stunden möglichst entspannt oder geschlossen.
Am Morgen nach der Behandlung können Sie wieder duschen sowie Ihr
Gesicht vorsichtig waschen. Nach drei Tagen dürfen Sie sich wieder schminken.
Kneifen Sie die Augen Lider nicht zusammen und
reiben Sie sich für ca. 48 Std. nicht die Augen. Die nach dem operativen Eingriff erhaltene Schutzbrille, sollten Sie während der ersten
Nacht, unbedingt tragen.
Wegen der erhöhter Infektionsgefahr nach der Augenlaserung, ist ein Besuch von öffentlichen Schwimmbädern und Saunas während
der 1-2 Wochen und für die Dauer von 4 Wochen, ein Solarium Besuch, nicht zu empfehlen.
Meiden Sie in den ersten Tagen Räume, in denen geraucht oder gereinigt wird, da dies
Reizungen am Auge verursachen kann. Tragen Sie bei starker Sonneneinstrahlung eine Sonnenbrille mit gutem UV-Schutz.
Sie erhalten verschiedene Augentropfen zur Behandlung zu Hause. Applizieren Sie diese in der vorgeschriebenen Dosierung, um das
Operationsresultat des Augenlaser zu verbessern.
Bei Beschwerden nach dem Eingriff - Informieren Sie den behandelnten Arzt umgehend beim
Auftreten von: Schmerzen am operierten Auge, einer akuter Sehabnahme oder einer vermehrten Rötung der Augen.
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Verfahren Voraussetzung


- Stabile Korrekturwerte
- Alter mindestens 20 Jahre
- Keine akute Infektion/Fieber
- 10 Tage vor der Behandlung dürfen keine Kontaktlinsen getragen werden
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Keine Behandlungsmethode ist für jeden Patienten gleichmäßig geeignet!
Um uns ein genaues Bild machen zu können, wie wir für Ihre Operation das beste Ergebnis erzielen,
wird dieses Angebot mit dem operierenden Augenarzt erstellt.
Womit gewährleistet ist, dass die für Sie am Besten
geeig-nete Methode berücksichtigt wird.
[Individuelle Beratung]
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